Der Wein

Farbe: kräftiges Rot mit rosa Reflexen, dicht und körperreich
Duft:: feiner Duft! fruchtig nach Sauerkirsche, etwas Heidelbeere
Geschmack:: unkompliziert und zupackend, fruchtig, nach Kirschen und HeidelbeereTraube: Tempranillo (100%)
Alkohol: 13%
Restzucker: 1,2 g/l
Säure: 4,5
Kontrolle: Sohiscert Trinken Sie diesen Wein bei 15 - 18°C, jetzt und bis 2009 Dieser Wein überzeugt nicht nur wegen des unschlagberen Preis/Genußverhältnisses, seine weiche Art macht ihn zu einem Wein für alle Tage. Er passt auch zu Aufläufen mit Fleisch, Oliven , Kräutern, Tomaten, und zu gut Geschmortem Warum Bio-Wein?
Im Weinberg verzichtet der ökologisch wirtschaftende Winzer auf die Anwendung synthetischer Dünge- und Spritzmittel. Sein Ziel ist die Herstellung eines biologischen Gleichgewichts im Weinberg. Er fördert die Widerstandskraft der Reben und schafft ein günstiges Klima für die natürlichen Feinde der Schädlinge. Durch Einsaat von Gründüngern, schonende mechanische Bodenbearbeitung, gezielte Düngung mit Komposten und organischem Material sowie den Verzicht auf übertrieben hohe Erträge erhält er langfristig einen gesunden, fruchtbaren Boden. Er toleriert einen gewissen natürlichen Ausfall durch Schädlinge und Krankheiten. Notfalls bekämpft er diese mit Spritzbrühen auf Kräuterbasis, gegebenenfalls mit Zusatz von Schwefel, Kalk oder Kupfer, Lockfallen, verwirrenden Dunststoffen usw. Die geringen Erträge und der schonende Ausbau lassen zumeist konzentrierte, sortentypische und charaktervolle Weine entstehen. Ebensolch strenge Richtlinien gilt es im Keller des Winzers einzuhalten und zu kontrollieren. Genießen Sie Bio-Weine mit gutem Gewissen! |
Das Weingut
In der endlosen kargen Hochebene der Mancha liegt die fast einhundertjährige Bodegas Parra Jiménez, in der die Gebrüder Francisco, Javier und Antoni Parra nach den Regeln des ökologischen Weinbaus arbeiten. Francisco Parra hält die Sonne für das wichtigste Pflanzenschutzmittel, und die rekordverdächtigen Jahressonnenstunden geben ihm Recht. Pilzkrankheiten und Traubenfäule sind hier nahezu unbekannt. Auf Grund der Höhenlage der Weinfelder erfolgt in der Nacht eine starke Abkühlung. Die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht verzögern die Reifeentwicklung der Trauben und bewirken eine deutliche Präsenz der Aromen in den Trauben.Ursprünglich wollten sie mit der einzigen Disco im winzigen Las Mesas ihr Glück machen. Dass sie noch mehr können, zeigen sie seit 1993 mit dem Anbau der typisch spanischen Edelrebe, der Tempranillotraube. Lange haben sie die Trauben an konventionelle Bodegas verkauft und erst vor wenigen Jahren mit der Vinifizierung von eigenem Wein begonnen. Mit Unterstützung des kalifornischen Önologen Michael Sipiora (wie wir meinen ein absoluter Glücksgriff) gelang es den drei Brüdern auf ihren 52 Hektar kalkigen Rebflächen die Tempranillotraube zu einem Markenzeichen an Qualität und Typizität auszubauen.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Peter Riegel Weinimport GmbH |
Die Region
La Mancha
Berühmt wurde la Mancha vor allem durch Miguel de Cervantes (1547-1616) und seinen Roman Don Quijote de la Mancha. Sie gibt es wirklich, die riesigen Ebene mit den typischen Windmühlen. Extreme klimatische Bedingungen mit frostigen Wintern bis unter 20 °C minus und heißen sehr trockenen Sommern mit häufig bis über 40 °C geben diesem Landstrich ihren Namen: Der maurische Name Manxa bedeutet so viel wie gedörrtes Land. Hier gibt es im Durchschnitt täglich mehr als acht Stunden Sonnenschein. Die Niederschlags-Menge ist mit durchschnittlich 300 bis 400 mm im Jahr sehr niedrig. Der Boden besteht zum größten Teil aus rotbraunem Sand und Lehm mit kleineren Kalkinseln. Die Bestockungs-Dichte ist sehr gering (2,5 Meter Abstand) und die Kulturen sind niedrig gehalten, damit jeder Rebstock auf Grund der Trockenheit genügend Wasser bekommt. Das eigenartige, schachbrettartige Muster der Weingärten nennt man Marco real. |